JÜRGEN MARTIN
Facharzt für Chirurgie

Arbeitsunfall

Was ist ein Arbeitsunfall

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Was ist ein Arbeitsunfall

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Definition: Ein "Arbeits-, Schul- und Wegeunfall" im Sinne der Unfallversicherung liegt dann vor, wenn eine versicherte Person bei einer versicherten Tätigkeit einen Unfall erleidet, der dann zu einem Körperschaden führt.

Versicherte Personen: Versichert sind alle Arbeitnehmer über ihren Betrieb, sowie Schüler, Studenten, Kinder in Kindergärten und ehrenamtliche Helfer in Notfällen.
Selbstständige können sich freiwillig versichern lassen.
Nicht versichert sind Beamte, sie müssen eine eigene Unfallversicherung abschließen.

Versicherte Tätigkeit: Versichert ist jede Tätigkeit, die zur beruflichen, schulischen etc. Arbeit gehört. Außerdem ist der direkte Weg von zu Hause zur Arbeit und zurück versichert.
Nicht versichert sind berufsunabhängige Tätigkeiten wie Mittagspause oder Arbeit für eigene Zwecke.

Ein Unfall ist "eine von außen auf den Körper direkt wirkende, kurzzeitige Gewalteinwirkung." Nicht dazu gehören Erkrankungen und Folgen aus innerer Ursache wie z.B. das Verhebetrauma mit akutem Hexenschuss bei vorgeschädigter Wirbelsäule bzw. Bandscheibe, Sturz wegen Schwindelgefühlen oder Meniskusschaden nach vorgeschädigtem Meniskus und spontane Sehnenrisse ohne Unfall.

Körperschaden: Nur dann ist eine Behandlung erforderlich.

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Der Verletzte muss einem Durchgangsarzt vorgestellt werden, der über die weitere Behandlung entscheidet.

Der Hausarzt kann nur die Notversorgung und die Behandlung von kleineren Arbeitsunfällen vornehmen, die nicht zu einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Tagen oder zu einer Behandlung von mehr als einer Woche führen.


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